Architektur: Metallgewebe aus Messing und Bronze

Mit der massenweisen Verfügbarkeit von Metallen aller Art, dem Aufkommen moderner Verarbeitungstechniken und dank weltweiter Handelswege wurden die Gestaltungsmöglichkeiten mit Metallgewebe in den vergangenen Jahrzehnten immer größer. Speziell in den Bereichen der Architektur und Innenarchitektur, im Messe- und Einrichtungsbau sowie der Objektgestaltung sind hochwertige Metallgewebe längst zum unverzichtbaren Teil des Repertoires für Architekten, Messebauer und Designer geworden.

Einer der Vorreiter auf diesem Gebiet sind die Dorstener Drahtwerke mit ihrem außergewöhnlichen Sortiment der MeshArt™ Metallgewebe. Neben Drähten und Litzen aus korrosionsbeständigem Edelstahl werden hier unter anderem Metalle wie Messing, Bronze oder Aluminium zu Geweben verarbeitet. Die Drahtstärken können dabei so fein wie ein Haar oder bis zu 3 mm stark sein. Quer zur Kette (Längsdrähte) wird der Schussdraht (Querdraht) in verschiedenen Bindungsarten verwebt. Im Ergebnis entstehen Produkte, die filigran oder massiv, offen oder opak, starr oder formbar sind. Die verschiedenen Webmuster dieser Architekturgewebe ergeben unterschiedliche Querschnitte und Reflexionsgrade.

Empfangshalle: Goldenes Metallgewebe hinter Glas
Empfangshalle: Goldenes Metallgewebe hinter Glas
Metallgewebe Reflect Gold
Metallgewebe aus Messing: Reflect Gold

Darum sind Metallgewebe aus Messing und Bronze besonders beliebt

Über die optischen Finessen hinaus weist Metallgewebe in seinen verschiedenen Varianten erstklassige Produkteigenschaften auf. Starke Edelstahlgitter sind extrem robust und langlebig, weshalb sie gerne im Außenbereich beim Geländerbau oder als Schutzgitter eingesetzt werden. Feine, filigrane Gewebe in Bronze- und Goldtönen sind besonders beliebt beim Messe- und Veranstaltungsbau oder im Shop-Design. Wie kein anderes Material spielen Metallgewebe dort mit dem Licht und sind dank ihres geringen Gewichts sowie der Brandschutzklasse A1 prädestiniert für den Einsatz in Innenarchitektur und Design.

Der optische Effekt von Metallgewebe lässt sich durch eine dreidimensionale Formgebung noch unterstützen - dafür haben die Dorstener Drahtwerke eigens ein Bearbeitungsverfahren entwickelt. Im Kontrast zu den planen Decken- oder Wandflächen sorgen z.B. Strukturen oder Wellen nicht nur für eine außergewöhnliche Optik, sondern verleihen dem Metallgewebe auch zusätzliche Stabilität.

Als einen neuen Trend haben seit einiger Zeit auch Glasveredler die Ästhetik der Architekturgewebe für sich entdeckt, um sie mittels einer speziellen Prozedur in Verbundglas zu verarbeiten. Auf diese Weise entsteht ein faszinierendes Bauelement aus Metallgewebe und lichtdurchflutetem Glas, das sich hervorragend für den gehobenen Objektbau eignet. Es ermöglicht kreative wie zweckerfüllende Lösungen, beispielweise beim Bau von Sichtschutzwänden, Raumteilern oder Ladentheken.

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